Neues Trinkwasser für Merdingen

Neues Trinkwasser für Merdingen

Steuertechnik in Merdingen fertiggestellt. Vergangene Woche konnten die beauftragten Unternehmen die Arbeiten an der Steuerungstechnik in unserem Hochbehälter abschließen. Der Aufnahme der Trinkwasserversorgung über die gemeinschaftliche Leitung von Opfingen nach Breisach steht nun nichts mehr im Wege. Nach Breisach und Gündlingen kann nun auch Merdingen mit weicherem Wasser aus dem Wasserwerk Hausen versorgt werden.

Wasser wird weicher

Ab kommenden Montag, 29. Juni wird sukzessive Trinkwasser aus der neuen Leitung zugemischt. Der Härtegrad des Wassers wird dadurch von 22° dH auf 14° dH sinken. Damit wird der Härtebereich „mittel“ erreicht. Aufgrund der anderen mineralischen Zusammensetzung des Wassers aus Hausen, kann es anfangs zu leichten Trübungen und Verfärbungen kommen. Der erreichte Härtegrad wird nach Abschluss der Umstellung im Mitteilungsblatt veröffentlicht. Dann können die Spül- und Waschmitteldosierung sowie Wasseraufbereitungsanlagen entsprechnd der Herstellerangaben angepasst werden. Bei Fragen können sich Bürger an die kostenlose Servicenummer der bnNETZE 0800 2 21 26 21 wenden. Auch auf der Projekt-Homepage wasser.bnnetze.de/wassertransportleitung gibt es weiterführende Informationen.

 

FAQs zur Inbetriebnahme der Trinkwassertransportleitung

Wie erfolgt die Inbetriebnahme in Merdingen?

Die neue Trinkwassertransportleitung führt vom Wasserwerk in Hausen an der Möhlin nach Breisach am Rhein und zweigt zum Hochbehälter in Merdingen ab. Der Hochbehälter Merdingen ist ein Trinkwassersammelbehälter, der bereits heute ein zentraler Punkt der Trinkwasserversorgung ist. Zukünftig wird das eigene Trinkwasser von Merdingen und das Trinkwasser aus dem Wasserwerk Hausen in diesem Behälter gemischt.

Ende April wurde die Verbindung zwischen der neuen Trinkwasserleitung und dem Hochbehälter hergestellt. Seither wird eine Mindestmenge zur Sicherstellung einer permanenten Durchströmung der Leitung in den Behälter eingemischt. Mit der Fertigstellung der Steuerungstechnik Mitte Mai beginnt der Prozess der Inbetriebnahme. Da sich die Mineralisierung und der Härtegrad der beiden Trinkwasser unterscheiden, muss die Einmischung langsam erfolgen. Über mindestens drei Wochen hinweg wird sukzessive das Mischverhältnis erhöht und permanent überwacht. Die Umstellung erfolgt automatisch – als Bürger brauchen Sie also nichts tun.

Was muss ich als Bürger in Merdingen beachten?

Durch die neue Zusammensetzung des Trinkwassers können sich an den Wänden der Rohrleitungen über die Zeit abgelagerte Mineralien ablösen. Dadurch kann es zu kurzzeitigen Trübungen und Verfärbungen kommen, welche jedoch keinerlei Auswirkung auf die Qualität haben. Die Qualität des Trinkwassers wird permanent überwacht. Die Trübungen und Verfärbungen können an unterschiedlichen Orten sowie zu unterschiedlichen Zeitpunkten auftreten, da die Trinkwasserrohre in Merdingen unterschiedlich alt sind und aus verschiedenen Materialien bestehen. Sollten über einen längeren Zeitraum optische Beeinträchtigungen bestehen, kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice.

Unsere Empfehlung:

Da sich der Härtegrad des Trinkwassers verändert, prüfen Sie für die zukünftige Dosierung von Spül- und Waschmitteln die Herstellerangaben Ihrer Geräte. Bei der Aquarienpflege sollte ebenfalls der veränderte Härtegrad berücksichtigt werden.

Wie ändern sich Qualität, Hartegrad und Wasserdruck des Trinkwassers?

Das Trinkwasser wird auch weiterhin in bester Qualität gemäß der gültigen Trinkwasserverordnung in die Haushalte geliefert. Es kann zu jeder Zeit bedenkenlos getrunken und verwendet werden. Detaillierte Angaben werden mit der nächsten Trinkwasseranalyse veröffentlicht. Die Werte des Wasserwerk Hausen finden Sie, gekennzeichnet als Versorgungsbereich 4, in dieser Analyse: https://wasser.bnnetze.de/

Durch das neue Mischverhältnis ändert sich der Härtegrad des Trinkwassers in Merdingen von rund 22 °dH auf rund 14 °dH. Der Härtebereich ändert sich von „hart“ auf „mittel“.
Der Versorgungsdruck ändert sich durch die Umstellung nicht.

Welche Vorteile hat die Umstellung des Trinkwassers in Merdingen?

Durch die Einmischung des Trinkwassers aus Hausen wird der Härtegrad gesenkt. Der Härtegrad ändert sich in Merdingen von „hart“ in „mittel“.

Zudem wird die Versorgungssicherheit in Merdingen weiter erhöht, da zukünftig auf zwei verschiedene Trinkwasserressourcen zugegriffen werden kann.

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